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Es war im Juni 1975. Einer ist Schlosser, der andere Anwalt. Und so trifft der Eine den Anderen, ganz banal, zum Zweck einer juristischen Konsultation. Später, beim Smalltalk, erweist sich, dass beide eine gemeinsame Passion haben: den Wein.
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Nach fünf Jahren Studium und theoretischer Ausbildung, dem Besuch unzähliger Weingüter im In- und Ausland und endlosen Degustationen, fällt die Entscheidung. Im Jahr 1982 verpartnern sich Gérard Pillon (im Bild links) und Jean-Daniel Schlaepfer (im Bild rechts) zur Gründung eines Weinguts in Genf und suchen ihre ersten Rebberge im Genfer Weingebiet. Es ist der Beginn einer einzigartigen Freundschaft und die Geburtsstunde des Domaine des Balisiers. Das Domaine ist marginal und total experimentell, begleitet von Prof. Alain Carbonneau (INRA Bordeaux). Es bewegt sich weit weg von den Archaismen des helvetischen Weinbaus und orientiert sich resolut an der Oekologie – zu einem Zeitpunkt, wo noch niemand von biologischen Weinen spricht ... Null Weinstöcke, null Flaschen im Jahr 1982. Die beiden Gründer entdecken Peney und seine hervorragenden Böden am Ufer der Rhône südlich von Genf. Dort treffen sie auch ihren ersten und treuen Freund dieses Bodens, Louis Morzier, mit dem sie die ersten Rebberge kaufen. Es folgt die erste Etappe für den Bau des Weinkellers und 1984 die erste Mini-Weinlese. Gérard Pillon kümmert sich um die gesamte Keller- und Weinbautechnologie während Jean-Daniel Schlaepfer vinifiziert. |
Dann geht alles ziemlich schnell: Experimentierfreudige erste Kunden bleiben treue Fans, neue Rebberge, neue Weinsorten, neue Freunde, erste Anerkennung. Weitere Rebsorten, vorderste Plätze an lokalen, nationalen und internationalen Degustationen; Unternehmer des Jahres 1992 mit dem Branco-Weiss-Preis für Innovation. Im Jahr 1999 gegen 200 000 Flaschen handgeernteten biologischen Weins trotz kompromisslos tiefer Erträge; über 15% Export nach Europa, USA und Asien; 1993 Kauf und Betrieb des Domaine de Lauzières (AOC Les Baux, Frankreich). Und durch alle Widerstände und natürlichen Schwierigkeiten einer solchen Erfahrung, durch alle Freuden und Erfolge hindurch zählt eines allein und wird immer bleiben: die herzliche und unzertrennliche Freundschaft der beiden Gründer des Domaine des Balisiers. |



